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Mit zwei Silbermedaillen und einer Bronzemedaille wurden Harald Bell, Recklinghausen, und sein Team jetzt für die Frühlingsbepflanzung beim friedhofsgärtnerischen Wettbewerb auf der Bundesgartenschau Havelregion (BUGA) ausgezeichnet.

„Wir haben mit unseren drei Schaugräbern etwas gewagt und sind von der üblichen Grabgestaltung beim großen Grab abgegangen. Auf diesem Grab haben wir vor allem Stauden wie zum Beispiel das Dickmännchen, die Golderdbeere oder den fast schwarzen Schlangenbart als Bodendecker verwendet. Mit den blauen Stiefmütterchen und Accessoires wie den Hölzern wirkt dieses Grab sehr natürlich“ erklärt Harald Bell.

Für das Team aus Recklinghausen ist die BUGA in der Havelregion der zweite große Wettbewerb an dem sie teilnehmen. „Bei unserer ersten großen Schau vor zwei Jahren in Hamburg hat uns das Miteinander der Aussteller sehr gut gefallen.

So ein Auftakt macht allen Spaß, strahlende Gesichter beim Team Bell von links nach rechts: Susanne Behrens, Anette Becker, Azubi Mirco Stibane, vorne Harald, Josefin und Sabrina Bell…

Dieser Wettbewerb wird von einer ganz besonderen Atmosphäre geprägt“ berichtet Sabrina Bell. Außerdem bietet der Wettbewerb den besten Friedhofsgärtnern aus ganz Deutschland die Chance auch einmal ungewöhnlichere Dinge zu zeigen. „Staudengräber sind zurzeit im Trend“ wissen die Bells – auch deshalb haben sie sich für die ungewöhnliche Lösung beim großen Grab entschieden. Mit der Entscheidung des Preisgerichts ist das Team recht zufrieden. „Es gibt natürlich noch Steigerungsmöglichkeiten“ wagt Harald Bell einen Ausblick auf die nächsten beiden Runden im Wettbewerb. Der geht bereits Ende Mai weiter – dann steht auf der BUGA die Sommerbepflanzung an. Harald Bell und sein Team denken bereits jetzt darüber nach, wie sie ihre Schaugräber dann herrichten. Doch allein damit ist es nicht getan: Wer erfolgreich ausstellen will, muss sich auch in den Wochen zwischen den Bepflanzungen um seine Anlagen kümmern. Deshalb sind die Recklinghäuser jetzt regelmäßig auf dem Weg nach Havelberg anzutreffen.

Quelle: Kurier zum Sonntag, 09. Mai 2015 – Foto: Pressering für Friedhofsgärtner

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